Römische Museum

Als im Jahre 1900 beim Neubau der Pfarrkirche St. Peter und Paul Reste des römischen Kastells gefunden worden waren, wurde eine Kapelle aus dem 15. Jahrhundert zum Museum umgebaut. Dabei wurden große Säulenbasen gefunden. Sie gehörten zum Eingang der „Principia“, dem Stabsgebäude, des Kastells. Sie wurden im „Heimatmuseum“, das 1905 öffnete erhalten. 1989 wurde es als RÖMISCHES MUSEUM neu gestaltet. Die Ausstellungsstücke wurden in Remagen gefunden und bieten einen Einblick in 400 Jahre römischer Geschichte an der Rheingrenze. Gräber des 1. und 2. Jahrhunderts sind im Keller zubesichtigen.

Im Erdgeschoss wird das tägliche Leben der Soldaten vorgestellt. Auf der Empore zeigen Fundstücke aus Keramik, Glas, Terrakotta und Metall Beispiele römischer Handwerkskunst. Nur wenige Schritte weiter entlang der Kirchstraße sind im Keller der heutigen KULTURWERKSTATT die Reste des „Prätoriums“, der „Dienstvilla“ des Kastellkommandanten, erhalten. Auf dem Platz dahinter ist der Kern der spätantiken Festungsmauer erhalten.